Die Sache mit den Borten und Wuchstaben

Mitreißend, sympathisch und fröhlich gestaltete die Kinderbuchautorin Anja Janotta ihre Lesung aus dem Buch „Linkslesestärke“ am Donnerstag, 15. März in den Grundschulen Uslar und Schönhagen/Sohlingen. Es geht um Mira, die sich keine Namen merken kann. Und überhaupt, mit Buchstaben hat sie es generell nicht so, denn Mira hat ein kleines Problem. Sie leidet an einer Rechtschreibschwäche. Weil es aber nicht gut ist, von einer Schwäche auszugehen hat Mira sich gemeinsam mit ihrem Freund Felix entschieden, nur noch vom Gegenteil, nämlich von einer Linkslesestärke zu sprechen.

Auf Einladung von Catrin Rossel als Leiterin der Stadtbücherei Uslar und dem Literatur- und Kunstkreis Uslar stattete Anja Janotta den zwei Uslarer Schulen einen Besuch ab und zog die anwesenden Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 von Anfang an ihren Bann. Mit Lebendigkeit, Witz und einer Stimme, die den Inhalt der Geschichte vor den Augen der jungen Zuhörerinnen und Zuhörer zum Leben erweckte, präsentierte die Schriftstellerin Miras Abenteuer. Dabei wurden die Kinder mit in das Geschehen einbezogen, etwa indem sie sich spontan eigene Worträtsel ausdenken und diese an die Tafel malen durften. Dabei kannte die Kreativität der Kinder schier keine Grenzen und versetzte die anwesenden Erwachsenen in großes Staunen über die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler. Und so dankten Catrin Rossel, die Lehrkräfte der Schule und Vertreter des Literatur- und Kunstkreises der Autorin für ihr Kommen. Anja Janotta freute sich ihrerseits über die lebendigen Lesungen und die Gastfreundschaft in Uslar.

Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch

Das Reh ist ein scheues Tier, dass in unseren Wäldern, Waldrändern und auf unseren Feldern lebt. Das und noch viel mehr haben die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Schönhagen/Sohlingen bei ihrem Naturtag im Februar erfahren. Bei einem langen Gang durch den kühlen Wald lernten die Mädchen und Jungen von dem bewährten Team der Waldpädagoginnen, dass Rehe echte Feinschmecker sind. Sie fressen Knospen und Eicheln, Gräser und Blätter, die Spitzen von Fichtennadel und manche Kräuter suchen sie sogar extra zur Linderung von Schmerzen. Zwei bis drei Kilogramm Nahrung nimmt ein Reh täglich zu sich. Und damit es daraus auch genug Energie gewinnen kann, legt sich das Tier im Wald nieder, um die gefressenen Pflanzen, genau wie eine Kuh auch, wiederzukäuen.

Die männlichen Rehe werden Böcke genannt. Sie haben nur kleine Hörner, die jedes Jahr im Winter abfallen und anschließend neu wachsen. Das weibliche Reh nennt man Ricke und das Kind heißt Kitz. Im Sommer haben Rehe eine fast leuchtend röliche Färbung. Im Winter ist ihr Fell dicker, dichter und graubraun.

Beitrag von Viona

Mehr Bilder zum Naturtag gibt es hier.